Geschichtswerkstatt

Fachwissenschaftliches Arbeiten über Geschichte im unmittelbaren Lebensumfeld

Das Marie-Curie-Gymnasium ist Teil der Neusser Nordstadt und in dieser verwurzelt. Daher ist es Ziel der Geschichtswerkstatt, die Historie der Stadt Neuss und besonders der Nordstadt für Schülerinnen und Schüler erfahrbar zu machen. Geschichte geschieht nicht nur in den Machtzentren der Welt, sondern auch im unmittelbaren Lebensumfeld. Dieser lokalhistorische Ansatz der Geschichtswerkstatt ist wichtiger Grund für die durchgängig hohe Resonanz in der Schülerschaft an historischer Arbeit in der Geschichtswerkstatt.

Weitere Informationen

Fachwissenschaftliches Arbeiten erlernen

  • Die Projektarbeit der Geschichtswerkstatt hat meist eine schriftliche Ausarbeitung als Ziel. Diese folgt immer wissenschaftlichen Standards. Korrektes Zitieren, eine logisch stringente Abfolge in der Gliederung der schriftlichen Ausarbeitung, (kritische) Überprüfung und Auswertung wissenschaftlicher Literatur und andere Aspekte des wissenschaftlichen Arbeitens werden daher in der Geschichtswerkstatt eingeübt. Diese sind besonders bei der Facharbeit in der Qualifikationsphase und im Studium von Nutzen.

Bildungspartner für Schülerinnen und Schüler nutzbar machen

  • Das Marie-Curie-Gymnasium und das Stadtarchiv Neuss haben einen Kooperationsvertrag geschlossen, der eine besonders intensive Zusammenarbeit ermöglicht. Hierdurch können die Schülerinnen und Schüler der Geschichtswerkstatt auf die Ressourcen und das Know-How des Stadtarchivs besonders effizient zugreifen. Auch wird häufig zu Beginn des jeweiligen Projektes durch die Stadtbibliothek in die Grundlagen des Bibliografierens eingeführt.

Werte und Haltungen stärken

  • Zur Arbeit der Geschichtswerkstatt gehört auch, durch die Beschäftigung mit divergierenden Wertsystemen, beispielweise mit dem des Nationalsozialismus, eine positive Einstellung zu dem demokratischen Grundkonsens zu fördern.

Soziale Kompetenzen erlernen und anwenden

  • Die Arbeit mit der Geschichte macht auch Interviews mit Zeitzeugen bzw. Experten zu bestimmten Themen unumgänglich. Die Gespräche mit Zeitzeugen müssen auch mit Empathie und Rücksicht auf die Person vorbereitet und geführt werden, besonders wenn es um die Schilderung eines persönlichen Schicksals geht. Dies setzt die Entwicklung und Anwendung sozialer Kompetenz voraus.

Teamfähigkeit und Eigenorganisation stärken

  • Die Arbeit an historischen Projekten erfolgt immer im Team. Innerhalb dieser Gruppe werden Arbeitsschritte selbstständig aufgeteilt und umgesetzt. Es ist daher ein hohes Maß an Teamfähigkeit nötig, um den Erfolg des Gesamtprojektes sicherzustellen. Auch müssen durch die selbstständige Arbeit die einzelnen Schritte genau geplant und diszipliniert umgesetzt werden, was ein vorausschauendes und diszipliniertes Arbeiten erfordert.

Teilnahme am Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten

  • Die Geschichtswerkstatt nimmt schon seit vielen Jahren am Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten teil. So können sich begabte Schülerinnen und Schülern neben den Anforderungen des Fachunterrichts einer weiteren Herausforderung stellen. Neben den förderlichen Erfahrungen in der Geschichtswerkstatt selbst haben die Schülerinnen und Schüler durch eine erfolgreiche Teilnahme die Möglichkeit, an internationalen Jugendseminaren teilzunehmen und bedeutende Persönlichkeiten der Zeitgeschichte persönlich zu treffen. Die schon mehrfach erfolgreiche Teilnahme an diesem Bundeswettbewerb zwischen 2004 und 2011 ist dokumentiert unter dem folgenden Link, unter dem Sie auch die Arbeiten der Schüler als pdf herunterladen können:

Aktuelle Nachrichten

Zeitzeugengespräche im Projektkurs Geschichte

Der Projektkurs Geschichte hatte die Ehre drei Zeitzeuginnen zu interviewen und einiges über unsere Schulgeschichte zu lernen.

Vortrag zur Rolle des Neusser Landsturmes bei der Zerstörung der Stadt...

Der Leiter des Neusser Stadtarchivs, Dr. Jens Metzdorf, war in der gut besuchten Aula zu Gast.
Groehe Geschichtswerkstatt

Hermann Gröhe besucht die Geschichtswerkstatt

Am 7.12.2012 besuchte der Generalsekretär der CDU und Bundestagsabgeordnete Hermann Gröhe das Marie-Curie-Gymnasium und stellte sich der Geschichtswerkstatt für ein Interview zur Verfügung.
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