Am Mittwochmorgen ging es für uns mit dem Reisebus Richtung französische Hauptstadt. Nach der Ankunft am Nachmittag bezogen wir zunächst unsere Zimmer in der Jugendherberge, richteten uns kurz ein und machten uns direkt wieder auf den Weg. Den ersten Abend verbrachten wir bei einem Spaziergang durch das traumhafte Marais, bevor wir gemeinsam kurdisch essen gingen.
Zurück in der Jugendherberge haben wir den Abend anschließend gemeinsam ausklingen lassen.
Am Donnerstagmorgen besuchten wir zunächst die Sacré-Cœur und genossen den Ausblick über Paris. Anschließend ging es weiter zum Louvre, wo unser Programm endete und unsere Gruppe sich aufteilte. Bevor wir jedoch eigenständig Paris erkunden durften, mussten einige von uns beweisen, dass wir das Pariser Metrosystem beherrschen. Das klappte zwar mal besser und mal schlechter, jedoch kamen nach der Übungseinheit alle immer dort an, wo sie hinwollten.
Den restlichen Tag bewegten wir uns in kleineren Gruppen durch Paris. Ob Shopping, gutes Essen oder Sightseeing – für jeden war etwas dabei. Besonders motiviert versuchten wir natürlich, unsere Französischkenntnisse anzuwenden. Die Pariser schienen allerdings ein größeres Vertrauen in unsere Englischkenntnisse zu haben und antworteten uns meist direkt auf Englisch. Immerhin wurde unser lang erprobtes Französisch fast immer problemlos verstanden!
Am Abend trafen wir uns am Pont Neuf und spazierten gemeinsam zurück zur Jugendherberge. Auch der zweite Abend zeigte, dass ein Französischkurs nicht nur gemeinsam lernt, sondern auch gemeinsam Spaß haben kann.
Der Freitag begann mit einem Besuch des Arc de Triomphe. Neben den professionellen Touristenbilder entstanden viele Gruppenfotos und Schnappschüsse, die mit viel Gelächter am Abend und nach der Fahrt gemeinsam angesehen wurden. Einige Schülerinnen und Schüler erklommen außerdem die scheinbar endlose Wendeltreppe bis auf das Dach des Triumphbogens und wurden mit einem beeindruckenden Panoramablick über Paris belohnt.
Anschließend stand das Highlight für den Großteil des Kurses an: der Besuch des Eiffelturms. Trotz inzwischen deutlich spürbarer Schmerzen in den Füßen wurden die Aktivitäten des Vortages diszipliniert fortgesetzt – schließlich wollte niemand die Gelegenheit verpassen, Paris in vollen Zügen auszukosten.
Am Abend traf sich ein Teil des Kurses zu einem gemeinsamen Picknick. Bei Spielen, leckeren Snacks und vielen Gesprächen genossen wir unsere letzten gemeinsamen Stunden in der Stadt. Den perfekten Abschluss bildete anschließend eine Bootsfahrt über die Seine. Mit Blick auf den Eiffelturm und einem wunderschönen Sonnenuntergang hätte die Stimmung kaum besser sein können.
Auch wenn die Müdigkeit der aktiven, vorherigen Tage deutlich spürbar war, hielt uns das am nächsten Morgen nicht davon ab, ein letztes Mal die französischen Bäckereien zu besuchen. Den fehlenden Schlaf holten wir anschließend mehr oder weniger erfolgreich während der Busfahrt nach.
Die vier Tage vergingen wie im Flug. Am Ende fiel uns der Abschied von Paris und Frankreich überraschend schwer. Neben unzähligen Fotos nahmen wir vor allem viele gemeinsame Erinnerungen mit nach Hause. Insgesamt war die Kursfahrt eine spaßige (wenn auch kurze) Zeit, die uns als Kurs zusammenbrachte und uns wahrscheinlich noch lange im Gedächtnis bleiben wird.
Martha [EF, 25/26]













