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Auf den Spuren von Faust

Etwas südlich von Braunschweig finden wir das kleine idyllische Örtchen Wolfenbüttel mit einer der renommiertesten Bibliotheken Deutschlands. Über eine Millionen Werke sind hier verzeichnet, das älteste ein Buch auf Latein darüber, wie man Land vermisst. Es stammt aus dem 6. Jahrhundert.
Mit diesem Werk haben wir nicht gearbeitet, aber mehrere Schriften aus dem achtzehnten und neunzehnhundert Jahrhundert waren fest eingebunden in unsere Recherchearbeiten, war doch wieder geplant, im Rahmen unseres Schülerseminars Beiträge für das bereits mehrfach erschienene Lessing-Journal zu erstellen.

Bevor wir richtig anfingen mit der Literatur zu arbeiten, bekamen wir die Bibliothek gezeigt. Der Seminarleiter und Bibliothekskenner Frank Stuhlmann führte uns des Weiteren ein in das Thema “Faust”. Darüber sollte es die nächsten Tage gehen. Wer war diese Person eigentlich und was hat sie so Großartiges getan, dass etliche Schriftsteller ihn aufgreifen? Was hatte dieser Mensch für einen biographischen Hintergrund und wie könnte ein Arbeitstag von ihm ausgesehen haben? Dies sind nur einige der Themen, mit denen sich unsere Schülergruppe beschäftigte. Und da die Bibliothek so breit aufgestellt ist, konnte man auch etwas abstruseren Themen nachgehen. So lieh sich z.B. eine der Jungforscherinnen gleich am ersten Tag einen Stapel Literatur zum Thema Hypnose aus. Hypnose und Faust? Ganz richtig. Der historische Faust unterhielt die Leute mit Magie und wahrscheinlich auch damals schon mit Hypnose. Man merkt, wie groß das Themenspektrum ist.

Wenn Sie Lust haben, mal den ein oder anderen von uns erarbeiteten Artikel zu lesen, dann schauen Sie in unser demnächst erscheinendes “Lessing-Journal” mit dem Thema “Faust”.

[Jerry Kuhn/Maria Rißen]

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